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Waldwirtschaft

Wo Ansprüche des Menschen an den Wald bestehen, wird von Waldfunktionen gesprochen. Obwohl die Waldfläche der Schweiz seit längerer Zeit konstant oder sogar leicht zunehmend ist, bewirken eine steigende Bevölkerungsdichte und vor allem vermehrte menschliche Aktivität wie Freizeit, Verkehr und Tourismus eine immer ausgeprägtere Überlagerung der Waldfunktionen.

Die Schutzfunktionen, ökologische Wirkung, sind von grosser Bedeutung für die dauernde Leistungsfähigkeit des Naturhaushaltes, insbesondere für das Klima, die Reinhaltung der Luft, den Wasserhaushalt, die Bodenfruchtbarkeit sowie für die Tier- und Pflanzenwelt.

Auch der Bleienbacher Wald erfüllt Schutzfunktionen. Ob er nun das steile Bachbord vor dem Abrutschen schützt oder gefährdete Böden vor der Verdichtung und Aushagerung; ob er die Wohnstätten, Erholungsanlagen und landwirtschaftlichen Kulturflächen vor nachteiligen Klimaeinwirkungen bewahrt oder selten gewordenen Pflanzen und Tieren ein einigermassen naturnah gebliebenes Zuhause bietet, immer liefert der Wald diese Leistungen kostenlos.

Dasselbe gilt für die Erholungsfunktionen, Erholungs- und Erlebniswirkungen, die Wirkungen des Waldes auf das körperliche und geistige Wohlbefinden des Menschen. Ihnen kommt bei den herrschenden wirtschaftlichen und sozialen Verhältnissen eine immer bedeutendere Rolle zu. Die Bleienbacher Wälder dienen einer Vielzahl von Menschen. Das vorhandene Waldwegnetz, die Waldhütten mit den Feuerstellen, der Vita-Parcours sind Einrichtungen, die sowohl von Einheimischen wie auch von Auswärtigen rege benutzt werden.

Unter Nutzfunktionen des Waldes wird sein wirtschaftlicher Nutzen durch Erzeugung von Holz und anderen Produkten verstanden. Das Gemeindeareal Bleienbachs umfasst 569 ha, davon sind 188 ha Wald. 182 ha des Waldes sind im Besitz der Burgergemeinde. Der Bleienbacher Wald hat einen Hiebsatz von ca. 2300 qm3. In den Jahren 2002 und 2003 wurden jedoch "nur" 900qm3 beziehungsweise ca. 1700 qm3 Holz geschlagen. Ungefähr zwei Drittel werden an Sägewerke geliefert. 1/6 vom geschlagenen Holz an die Papierindustrie und der Rest wird als Brennholz in der Gemeinde verbraucht.

Nutzung und Pflege des Bleienbacher Waldes obliegen der Burgergemeinde.

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