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Geschichte

Bleienbach ist nach Walterswil die kleinste Kirchgemeinde in der Bezirkssynode.
1194 wurde Bleienbach unter dem Namen Blaichinbach erstmals urkundlich erwähnt (bereits als Kirchort).

Später wurde das Dorf Bleichenbach genannt. Einer Sage entsprechend, stammt der Name “Bleichenbach“ von einer grossen Bleiche in den Wiesen am namensgebenden Bach. Eine zweite Auslegung meint, dass der Bach, der praktisch im “Blei“ ist, den Grund zum Namen lieferte. Bleienbach gehörte zur Herrschaft Langenstein, Freiherren von Grünenberg.

1432 und 1480 wurde je die Hälfte des Dorfs an Bern verkauft.

1733 ist die heutige Bleienbacher Kirche nach den Plänen von Niklaus Schildknecht, Erbauer der Berner Heiliggeistkirche, gebaut worden. Früher gab es nur eine kleinere Kapelle, vermutlich romanischen Baustils. Noch heute kann man von dieser Kapelle zwei kunstvoll verzierte, in der Klosterbrennerei St. Urban gebrannte Bausteine bewundern. Sie sind im Innern der heutigen Kirche unter der Empore in die Wand eingelassen.

Am 3. April 1826 wurde der untere Teil des Dorfes Bleienbach mit 32 Firsten ein Raub der Flammen. Der Ausbruch des Feuers soll in der Nähe der Kirche stattgefunden haben. Wegen allzu schnellem Umgreifen des Feuers, war eine Löschung unmöglich, zumal das Spritzenhaus als eines der ersten Häuser abbrannte. Damals waren 220 Personen aus 52 Haushaltungen obdachlos. Dieser Dorfbrand von 1826 ist auch der Grund, weshalb so viele Häuser mit der selben Jahrzahl in Bleienbach zu sehen sind.

Schriften von 1864 überlieferten, dass am 18. Juli 1854 bei einem heftigen Wolkenbruch die beiden Bäche überschwemmten und grosse Verwüstungen anrichteten. “.... der damalige Wasserstand war ungemein grossartig, so dass beir Dorfbrücke 3 Schuh hoch überloffen war...“.

Fisch und Kleeblatt sind im Wappen der Gemeinde Bleienbach die grundlegenden Motive. Sie sind wohl im Deutungsversuch des Ortsnamens gegeben, indem auf das Gewässer hingewiesen wird. Das Wappen, schwarz/weiss im Querbalken, zeigt die Zugehörigkeit zum damaligen Amtsbezirk Aarwangen.

Bevölkerungsstatistik

Jahr Einwohner
1558 125
1653 140
1760 660
1818 600
1825 809



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